- Willy Ketzer drums & Gesamtleitung -
- Gaby Goldberg vocals -
- Max Greger jun. piano -
- Martin Gjakonowski bass -

Hommage an Paul Kuhn

Show

Willy Ketzer & The Paul Kuhn Family feat. Max Greger junior

Paul Kuhn - der große Pianist, Arrangeur, Komponist und Entertainer - wäre am 12. März 2018 90 Jahre alt geworden. Seine Musik und seine Konzerte bleiben unvergessen. Nach großen Erfolgen in der Unterhaltungsmusik in den 60er und 70er Jahren, schrieb „der Mann am Klavier“ mit seinen Big Band-Auftritten Show- und Fernsehgeschichte, um schließlich wieder zu seinen musikalischen Wurzeln, der swingenden Jazzmusik zurückzukehren.

33 Jahre stand der Schlagzeuger Willy Ketzer mit Paul Kuhn auf der Bühne - sowohl im Paul Kuhn Trio, als auch in seiner Big Band - und ist heute selbst zur Legende geworden. In über 40 Jahren Showbiz hat Willy Ketzer mit sämtlichen internationalen Musikgrößen gespielt - von Liza Minnelli über Tom Jones bis hin zu Johnny Cash. Seit über sieben Jahren tourt er mit Helge Schneider. Und jeden Sonntagabend hören Sie ihn in der Titelmelodie der TV-Serie „Tatort“.

Im Andenken an seinen engen Freund und Mentor hat Willy Ketzer 2017 die Band „Willy Ketzer & The Paul Kuhn Family“ ins Leben gerufen. Zu den Konzerten lädt er in verschiedenen Besetzungen langjährige Freunde und Wegbegleiter Paul Kuhns ein, darunter die Sängerin Gaby Goldberg.

Anlässlich des 90. Geburtstags von Paul Kuhn wird „Willy Ketzer & The Paul Kuhn Family“ eine ganz besondere Verstärkung bekommen: den Pianisten, Komponisten und Arrangeur Max Greger junior. Ein Ereignis, das Sie nicht verpassen sollten!
Parallel zur Tour wird es eine CD mit noch unveröffentlichtem Material von Paul Kuhn geben.

Paul Kuhn

Musiker mit Leib und Seele

Show

Wenn man an Paul Kuhn denkt, fällt einem als erster Begriff “Integrität” ein. Er ist ein engagierter Musiker, der mit Leib und Seele bei der Sache ist und dieselbe Philosophie wie Louis Armstrong, einer seiner großen Helden, vertritt, wenn es darum geht, fürs Publikum zu spielen. Dieser meinte stets, sein wichtigster Daseinszweck als Musiker bestehe darin, die Leute zu unterhalten.
Und genau das hat Paul Kuhn seit gut sechs Jahrzehnten außerordentlich getan. Obwohl er im Lauf seiner Karriere vor allem mit Pop- und Tanzmusik zu tun hatte, war Jazz immer seine Musik. Seine Leidenschaft für dieses Genre begann in den späten 40er-Jahren, als er Radioprogramme der BBC und des AFN (American Forces Network) hörte. Das weckte seinen Enthusiasmus, der schon bald zur Passion wurde. “Die erste Platte, die ich hörte, war eine vom Glenn Miller Orchestra”, sagt Paul. “Mit dieser Art von Musik war ich überhaupt nicht vertraut, aber sie machte einen tiefen Eindruck auf mich.”

Paul fand vor allem auch das George Shearing Quintett gut und in den Fünfzigern hatte er zeitweilig eine Gruppe mit derselben Besetzung. Berühmte Jazzkollegen mit denen Paul Kuhn arbeitete waren u.a. Toots Thielemans, Johnny Griffin, Quincy Jones und Michal Urbaniak.

Er formierte seine erste Gruppe 1946, mit der er regelmäßig in US-Clubs im Rhein-Main-Gebiet auftrat. In den Fünfzigern arbeitete er zeitweilig mit der WDR Bigband, und 1954 hatte er seinen ersten großen Hit mit dem Schlager “Der Mann am Klavier”. In den frühen Sechzigern feierte er sein Fernsehdebüt in der NDR-Serie “Hallo Paulchen”, die mehrere Jahre lief und ihn als beliebte TV-Persönlichkeit etablierte. In dieser Phase stellte Ute Mann, die frühere Leadsängerin des Gunther-Kallmann-Chors (“Elisabeth-Serenade”), das Quartett Ute Mann Singers zusammen, das regelmäßig mit Peter Alexander, Udo Jürgens und Paul Kuhn zusammenarbeitete.

1968 wurde Paul Kuhn zum Leiter des SFB-Tanzorchesters berufen, das später zur SFB Big Band wurde – ein viel gepriesenes Ensemble, zu dessen Mitgliedern internationale Jazzstars wie Persson, Rolf Ericson, Carmell Jones und Leo Wright gehörten. In den zwölf Jahren, in denen er diese Band dirigierte, hatte Paul Gelegenheit, mit Weltstars wie Shirley Bassey, Nana Mouskouri, Dionne Warwick, Caterina Valente, Joe Williams, Sacha Distel, Oscar Peterson und Gilbert Bécaud zu arbeiten.

In den Jahren vor seinem Tod hat Paul Kuhn seinen Fokus fast ausschließlich aufs Jazzrepertoire gerichtet. So nahm er wunderbare Alben auf wie “My World Of Music” oder “Play It Again Paul” (mit Greetje Kauffeld und Toots Thielemans), “Blame It On My Youth” und “Young At Heart” mit der All-Star-Gruppe The Best, in der Benny Bailey, Dusko Goykovich, Jiggs Whigham, Gustl Mayer, Peter Weniger, Bassist Paul G. Ulrich, der Schlagzeuger Willy Ketzer und die Sängerin Greetje Kauffeld mitwirken.

“Looking Back” mit der Paul Kuhn Big Band wurde in der Kölner Philharmonie aufgenommen, wo Paul seit 1986 jedes Jahr ein Konzert gegeben hat. Für die Alben “My World Of Music” (1990), “Play It Again Paul” (2000) und “Young At Heart” (2002) bekam er jeweils einen Jazz Award der deutschen IFPI für mehr als 10.000 verkaufte Exemplare. “Young At Heart” wurde außerdem 2003 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Und im April 2002 kürte ihn der Verband der deutschen Klavierhersteller zum Pianisten des Jahres. Für sein letztes Album, “As Time Goes By”, das seinen 80. Geburtstag begleitete, trat Paul Kuhn mit der Tourbesetzung seiner Band The Best – Ack van Rooyen und Claus Reichstaller an den Trompeten, Peter Weniger und Gustl Mayer (Saxofone), Jiggs Whigham (Posaune), Tom Wohlert (Gitarre), Martin Gjakonovski (Bass) und Willy Ketzer (Drums) auf; zudem sand die 20-köpfige Streicherabteilung des legendären Deutschen Filmorchesters Babelsberg mit auf der Bühne.

Willy Ketzer

Willy Ketzer (Drums & Gesamtleitung)

Er gilt weltweit als einer der besten Show- und Big Band Drummer. Und in jedem deutschen Haushalt findet sich wenigstens eine der Produktionen im Plattenschrank, auf der er "getrommelt“ hat. Als Studiomusiker hat er ca 60.000 Titel eingespielt, unter anderen auch die Titelmelodie der Krimiserie "Tator" Er hat mit fast allen nationalen- und internationalen Musikgrössen gespielt, von Liza Minnelli, José Carreras, Tom Jones über Justin Bieber, Robbie Williams und Johnny Cash bis hin zu Peter Alexander, Udo Jürgens und Andrea Bocelli.

Seit ca. 7 Jahren tourt er als fester Musiker auch mit Helge Schneider.

2016 kam sein erstes Buch auf den Markt unter dem Titel "Am Grab gibts keine Steckdose" mit dem er auch auf Lesereisen geht. Anekdoten und schräge Geschichten aus über 40 Jahren Showbusiness.

Willy Ketzer war 33 Jahre der enge Freund und Schlagzeuger des Jazz Altmeisters Paul Kuhn bis zu seinem Tod im Jahr 2013.

Unter dem Titel "Willy Ketzer & the Paul Kuhn Family" lädt er Paul's Weggefährten zu Konzerten ein und führt so das musikalische Vermächtnis eines der legendärsten deutschen Musiker fort.
Während des Konzerts sieht man auf einer Leinwand Fotos zu den Stationen im Leben von Paul Kuhn.

Gaby Goldberg

Gaby Goldberg (Vocals)

Wenn Paul Kuhn, der Altmeister des deutschen Jazz, einen Künstler lobt, ist dies schon ein besonderes Ehrenzeichen.

Wenn er sich aber selbst hinsetzt, die schönsten Standards aussucht, sie liebevoll neu arrangiert, sich dann selbst an den Flügel setzt um dann mit Gaby Goldberg eine CD zu produzieren, dann spricht das wohl für sich selbst und erst recht, das Paul Kuhn damit einer Sängerin, die in den letzten 20 Jahren seines Schaffens fester Bestandteil seiner Band war, seinen besonderen Respekt erweisen sollte.

Dabei ist Gaby Goldberg keineswegs eine Neuentdeckung. Sie hat CDs für andere Musiker mitgestaltet; und wer beim 75. Geburtstag von Quincy Jones beim Festival in Montreux 2008 an der Seite von Patti Austin mitwirkt, hat sicherlich Beachtung verdient.

Das heißt jedoch nicht, das sie als Solistin nicht ebenso viele Erfahrungen gesammelt hat. Ob mit der HR Big Band oder der SWR Big Band oder mit der Paul Kuhn Big Band in der Philharmonie Köln und Berlin; mit kleinen Formationen in diversen Jazzclubs Deutschlands und bei Festivals.

Eine hoch professionelle Künstlerin also, mit einem großen Programm bekannter, und auch, wie schön, nicht so oft gesungener Jazzstandards, dabei zeigt sie eine besondere Vorliebe für die Bossa Nova.

Max Greger

Max Greger Jr. (Piano)

Max Greger jr. studierte an der Musikhochschule München, Hauptfach Klavier, bei Frau Prof. Maria-Landes Hindemith, sowie Tonsatz und Kontrapunkt. Während des klassischen Musikstudiums, arbeitete Max Greger jr. bereits als Studiomusiker und wurde Mitglied der Münchner Rockjazz Band Hotline, in der er vor allem als Hammondorganist agierte. In der süddeutschen Jazz - und Rockszene erlangte er zu dieser Zeit ersten Bekanntheitsgrad.

1970 musste Max im Alter von 19 Jahren spontan für den erkrankten Pianisten der legendären Max Greger Big Band einspringen und war von diesem Tag an neun Jahre festes Mitglied im erfolgreichen Orchester seines Vaters.

1972 erfolgte die Gründung des eigenen Jazztrios „Catch up“, dem drei Musiker der Greger Band angehörten.
Neben seiner Tätigkeit als Pianist, Komponist und Arrangeur leitet Max Greger jr. mehrere Jazzformationen mit verschiedensten Stilrichtungen vom Blues, Swing, Mainstream bis hin zum Souljazz. Er „jammte“ in Jazzensembles mit Musikern wie Benny Bailey, Jimmy Woode, Herb Geller, Günter Lenz, Ack van Rooyen, Bobby Burges, Bobby Jones, Horst Jankowski u.v.a.

Martin Gjakonowski

Martin Gjakonowski (Bass)

Der mazedonische Jazz-Bassist Martin Gjakonovski (*1970, Skopje) spielt seit seinem 14. Lebensjahr Kontrabass. 1991 übersiedelte er nach Köln, um an der renommierten Kölner Musikhochschule bei Reiner Linke und Dieter Manderscheid Jazz-Bass zu studieren. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Reggie Workman, Arild Andersen, John Clayton, Mike Richmond und Eddie Gomez. Sein authentisches, vielseitiges Spiel hat ihn in die verschiedensten Jazz-Szenen gebracht von Avantgarde über Mainstream bis World Music. Seit 26 Jahren in Deutschland hat er mehr als 120 CD-Produktionen mit unterschiedlichen Formationen aufgenommen, u.a. mit erstklassigen Jazzmusikern aus Deutschland, USA und Europa wie z.B. Dusko Goykovich, Bob Berg, Antonio Farao, Lynne Arriale, Adam Nussbaum, Bob Franceschini, Roy Hargrove, Bojan Z und vielen anderen. Martin Gjakonovski war 7 Jahre festes Mitglied im Trio der Deutschen Jazzlegende Paul Kuhn und gehört zu den gefragtesten Bassisten Deutschlands.

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